Ein Mann mit Brille lächelt in die Kamera. Er trägt einen Anzug und hat die Arme vor dem Körper verschränkt

Vom Junior zum Head of Real Estate Strategy

Ein ganzes Arbeitsleben und sämtliche Karrierestufen hat Dominik Roth bei combine erlebt. Nach 12 Jahren leitet er nun eine unserer Exzellenzen und gibt uns einen Einblick in seinen Werdegang bei combine.

Dominik, Glückwunsch zur Beförderung. Nimm uns kurz mit auf Deinem Weg zum Head of Real Estate Strategy.

Dominik: Tatsächlich bin ich jetzt schon seit 12 Jahren bei combine. Angefangen hat es nach dem Studium als Junior Consultant bei macon (Anm. d. Redaktion: neben dem Quickborner Team einem der Vorgängerunternehmen von combine). Ich bin vom Hintergrund Bauingenieur und durfte dann bei combine berufsbegleitend meinen MBA in International Real Estate  machen. Damit habe ich meine Bauingenieurwurzeln und das analytische Ingenieurwesen mit einem betriebswirtschaftlichen Add-on-Studium versehen. 

Ich finde es spannend, welchen großen Rahmen Immobilien spannen und wie sie Menschen beeinflussen. Das hat mich im Studium bereits fasziniert. Immobilien als Ganzes stehen in einem großen Kontext und Spannungsfeld, von Büronutzer:innen über Eigentümer:innen, Investor:innen bis hin zur öffentlichen Hand und Politik. 

Wie hat sich combine in all den Jahren verändert – und hast Du Dich mitverändert?

Dominik: Ich habe zu einer Zeit angefangen, in der wir noch keine Exzellenzen hatten. Wir haben somit generalistisch alle Inhalte übernommen. Mit Design, Transaction Advisory und combine Transaction kamen neue Aufgabenfelder hinzu. Nach der Einführung der Exzellenzen habe ich zwar meine Heimat bei Real Estate Strategy (RES – hier finden Sie mehr Informationen zu unserer Exzellenz) gefunden, bin aber auch weiterhin im Projektmanagement tätig. Die Nähe zwischen den beiden Exzellenzen zusammen mit Transaction Advisory suchen und fördern wir intern ganz bewusst, da die Grenzen fließend sind und wir unseren Kunden so die beste Beratung bieten können. 

Seit einigen Jahren bin ich bereits Partner bei combine und darf so das Unternehmen mitgestalten. Jetzt freue ich mich darauf, in der neuen Rolle zusammen mit dem Team auch die Exzellenz gestalten zu dürfen. 

Welche Aufgaben übernimmst Du in Deiner Rolle als Exzellenzleitung bei Real Estate Strategy?

Dominik: Neben den Projekten, die ich weiter begleiten werde, kommt jetzt stärker die Gestaltung der Exzellenz und insbesondere die Mitarbeitendenführung hinzu. Daneben steht der Austausch mit allen anderen Exzellenzen und combine Transaction im Fokus.  

Wo siehst du denn die großen Herausforderungen in Deinem Bereich?

Dominik: Wir werden auch weiterhin die gute Vernetzung zwischen den Exzellenzen und der Transaction fördern. Insbesondere in der Strategie ist die Zusammenarbeit essenziell, um die Aufgabenstellungen unserer Kunden adäquat begleiten zu können. Nur so können wir in einem gesamtwirtschaftlich angespannten Umfeld bestehen und gute Beratung anbieten. Neben der inhaltlichen gilt es auch die räumliche Vernetzung zwischen unseren Standorten sicherzustellen. 

Was macht ein gutes Team für Dich aus und wie willst Du Zusammenarbeit gestalten?

Dominik: Durch Kommunikation und Vertrauen. In Projekten arbeiten wir oft nicht mit unserem disziplinarischen Vorgesetzten zusammen, sondern mit Projektleiter:innen, die vielleicht sogar aus einer anderen Exzellenz kommen. Aus meiner Sicht hat Führung dann die Verantwortung, eine Art Heimathafen zu schaffen, wo die Teammitglieder zurückkommen können und ihnen geholfen wird. Wo wir darüber sprechen, wie sie sich weiterentwickeln wollen und wie wir als Unternehmen dabei unterstützen können.  

Wenn du auf Deine 12 Jahre macon und combine zurückblickst, was sind die Projekte, die Dir am meisten im Gedächtnis geblieben sind und warum?

Dominik: Zunächst einmal adidas, da ich mich in den adidas Projekten zum Senior und Projektleiter entwickelt habe und internationale Projekte in Boston, Portland und Amsterdam begleiten durfte. 

Außerdem die Serviceplan-Gruppe, die ich bereits seit 6 Jahren unterstützen darf. Mit dem House of Communication in München wurde ein Leuchtturmprojekt der Büro- und Arbeitswelt umgesetzt. Für Serviceplan durfte ich auch das neue House of Communication in Mailand begleiten. Bei der Standortauswahl arbeitete ich eng mit Manuel Stabenow (Head of Change Management) und Katharina Däullary (ex Head of Design) zusammen. Im Zusammenspiel aus Immobilienwissen, Organisationsverständnis und räumlicher Ausprägung konnten wir die passende Immobilie für unseren Kunden finden. 

Worauf bist Du bei Deiner Arbeit besonders stolz?

Dominik: Ich bin in Projekten besonders stolz, wenn wir im Team gut funktionieren und Erfolgsmomente zusammen haben. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass wir komplexe Problemstellungen für unsere Kunden erfolgreich lösen oder andere Perspektiven einbringen, die für das Projekt Mehrwert generieren. Es kann aber auch die eigene Entwicklung des Teams sein.